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Champion Stories
Laura ist jetzt Teamleiterin
Ich hab von August 2010 bis März 2011 an dem ersten MOC-Kurs in Dresden teilgenommen. Meine, fast einzige, Motivation war, irgendwie rauszufinden, was ich in meinem Leben eigentlich will.
Ich befand mich mitten im Abitur, also in dem Sommer zwischen der 11. und 12. Klasse. Man sollte zu diesem Zeitpunkt schon wenigstens eine Ahnung haben, was danach kommen soll, denn sonst plagt man sich mit solchen Fragen, während des Abiturstress noch zusätzlich. Ich bin eine vielseitig interessierte Schülerin gewesen mit guten bis sehr guten Noten und auch außerhalb der Schulzeit eigentlich immer ausgeplant, vor allem in der Jugendarbeit meiner Freikirche. Trotzdem reichte meine Ziellosigkeit aus, den Kurs zu beginnen und sich bewusst die Zeit dafür zu nehmen. Denn, dass sich nicht alles von jetzt auf gleich ändert sondern ein Prozess sein wird, hätte man sich denken können.
Auch wenn es teilweise schwer war und einiges an Selbstüberwindung forderte, die Lektionen für sich zu bearbeiten, und vor allem zu begreifen, dass es nicht wie in der Schule darum geht, die Aufgaben irgendwie zu erledigen, damit man eine gute Note bekommt, sondern dass es um dich selbst geht und Du weiter kommen willst. Auch wenn ich im Nachhinein denke, dass ich die Zeit und die Fragen intensiver hätte nutzen können, kann ich sagen, das vor allem die Gespräche in den Meetings und der Austausch mit den Kursteilnehmern, die unter anderem sogar aus dem gleichen Jahrgang meiner Schule waren, mich motiviert haben. Interessant war es auch durch die Wochenpläne zu erkennen, wie viel Zeit man welchem Lebensbereich widmet und die Ursachen dafür untersucht.
Nicht nur die Verbesserung der schulischen Leistungen ist messbar, sondern auch meine privaten Erfolge lassen sich sehn. Ich weiß, dass ich jetzt Wirtschaftswissenschaften studieren werde. Ich hab meinen Führerschein begonnen und dafür nach einem Nebenjob gesucht. Gefunden habe ich ihn durch den Kurs und die Arbeit hat so viele Perspektiven für mich, dass er mir vermutlich während des Studiums als finanzielle Quelle dienen kann.Ich bin noch immer aktiv in der Jugendarbeit und bin von einer Teammitarbeiterin zur Leiterin des Teams aufgestiegen. Ich hab erkannt, dass meine Stärken im Bereich der Organisation und Planung, sowie der Verantwortungsübernahme ausbaufähig sind und genutzt werden sollten.